Neßmersiel: Sportboot gerammt
Am Freitagvormittag kam es zu einem Unfall zwischen einer Personenfähre und einem am Anleger in Neßmersiel liegenden Sportboot.
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Am Freitagvormittag kam es zu einem Unfall zwischen einer Personenfähre und einem am Anleger in Neßmersiel liegenden Sportboot.
Am 12.02.2026 kam es im Seehafen Leer, im Bereich der dortigen Seeschleuse, in den Vormittagsstunden zu einer Gewässerverunreinigung durch Dieselkraftstoff. Verunreinigt wurde der Hafenbereich auf einer Fläche von ca. 800 Quadratmetern. Im Rahmen der wasserschutzpolizeilichen Ermittlungen der Wasserschutzpolizei aus Emden, konnte auf dem Gelände einer ortsansässigen Werft der Verursacher der Verunreinigung ermittelt werden. Dort hatte eine Catering-Firma anlässlich eines Stapellaufs ein mit einer Dieselheizung beheiztes Zelt aufgebaut. Durch am Vormittag durchgeführte Instandsetzungsarbeiten an einer der o.g. Dieselheizungen gelang zunächst eine kleine Menge Dieselkraftstoff in die Oberflächenentwässerung und von dort in das Hafenbecken. Auf Anordnung der unteren Wasserbehörde des Landkreises Leer wurden erste Ölbekämpfungsmaßnahmen sowohl wasser- als auch landseitig initiiert. Die polizeilichen Ermittlungen richten sich nunmehr gegen die Verantwortlichen eines Eventplaners aus dem Westersteder Raum.
Am Samstag, den 07.02.2026, kam es in den frühen Morgenstunden beim Einlaufen eines unter dänischer Flagge fahrenden Seeschiffes in die Emder Seeschleuse zu einer sogenannten Dalbenanfahrung. Das rund 63 m lange Seeschiff, welches durch einen 38- jährigen Kapitän sowie einen Hafenlotsen geführt wurde, kollidierte im Bereich der Schleuseneinfahrt mit einem Abweiser-Dalben. Hierdurch wurde das Schanzkleid des Schiffes beschädigt. Zur Unterstützung des Manövers war ein in Emden beheimateter Assistenzschlepper im Einsatz. Das Seeschiff kam aus Frederikshavn (Dänemark) und beabsichtigte, im Emder Hafen Ladung aufzunehmen. Zum Unfallzeitpunkt herrschten stark nebelige Wetterverhältnisse. Zur Höhe des entstandenen Schadens am Seeschiff können derzeit noch keine Angaben gemacht werden. Ob der betroffene Dalben beschädigt wurde, ist aktuell ebenfalls Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Durch die Schiffsicherheitsbehörde (BG-Verkehr) wurde bis zur Bestätigung der Seetüchtigkeit durch die zuständige Klassifikationsgesellschaft ein Weiterfahrverbot ausgesprochen. Die Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung wurde über den Vorfall in Kenntnis gesetzt. Die Wasserschutzpolizei Emden hat die Ermittlungen aufgenommen.
Am Mittag des 07.02.2026 ist es bei der Eisenbahnbrücke in Oldenburg zu einer leichten Brückenkollision gekommen. Bei der Durchfahrt der Eisenbahnbrücke streifte das Dach des Steuerhauses eines Binnenmotorschiffes die Unterseite der Brücke. Das Steuerhaus des Schiffes wurde dabei beschädigt, zudem wurde das Beiboot des Schiffes durch die Kollision ins Wasser gedrückt. An der Brücke entstand nur geringer Sachschaden. Nach einer ca. 45-minütigen Unterbrechung wurde die Brücke wieder für die Durchfahrt von Zügen freigegeben. Die Ermittlungen der Wasserschutzpolizei Brake dauern an.
Am Donnerstagabend, den 06.02.2026, kam es im Seehafen Papenburg zu einer Gewässerverunreinigung. Gegen 18:50 Uhr wurde die Wasserschutzpolizei Emden durch den Hafenkapitän der Stadt Papenburg über einen Wassereinbruch im Maschinenraum eines 85 Meter langen Binnenschiffes informiert. Nach bisherigen Erkenntnissen ereignete sich der Wassereinbruch während der Beladung des Schiffes mit rund 1.105 Tonnen Torf. Infolge eines etwa zwei Zentimeter großen Lecks in der Schiffswand drangen schätzungsweise fünf bis sechs Kubikmeter Wasser in den achteren Bereich des Maschinenraums ein. Als Ursache wird mutmaßlich treibendes Eis auf der Ems angenommen, durch das die Außenhaut des Schiffes beschädigt wurde. Zum Zeitpunkt des Vorfalls befanden sich zwei Personen an Bord. Infolge des Wassereinbruchs gelangte eine geringe Menge ölhaltiges Bilgewassers in das Hafengewässer.
Umgehend eingeleitete Maßnahmen verhinderten eine weitere Ausbreitung. Ein Entsorgungsunternehmen übernahm vor Ort das Abpumpen des eingedrungenen Wassers. Zudem wurde das Leck durch eine Spezialfirma provisorisch mittels eines Magnetverschlusses an der Schiffswand abgedichtet. Ein weiterer Wassereintritt konnte anschließend nicht festgestellt werden. Personenschäden waren nicht zu verzeichnen. Hinweise auf ein Fehlverhalten der Schiffsbesatzung liegen nach derzeitigem Stand der Ermittlungen nicht vor. Die Verkehrszentrale Ems untersagte vorsorglich das Auslaufen des Binnenschiffes, bis die durchgeführten Reparaturarbeiten durch einen Gutachter überprüft und freigegeben worden sind. Im weiteren Verlauf arbeitet die Verkehrszentrale Ems konstruktiv mit dem Hafenkapitän Papenburg zusammen. Die Ermittlungen dauern an.
Die Seenotretter der Station Bremerhaven der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) haben am Samstagnachmittag auf der Außenweser zwei Männer aus Lebensgefahr gerettet. Das Motorboot der beiden Niederländer – ein ehemaliges Lotsenversetzboot – war leck geschlagen und drohte zu sinken.
Ein Traditionsschiff ist am Samstagmittag auf dem Leitdamm vor Cuxhaven festgekommen. Als einige Stunden später Wasser in den 30 Meter langen Schoner eindrang, rettete die Besatzung des Mehrzweckschiffes „Neuwerk“ des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Elbe-Nordsee vier Segler und einen Hund von Bord.
Ergänzend zu den durch das Havariekommando veranlassten Maßnahmen anlässlich des Schiffsbrandes auf dem Autotransporter am 26.01.2026 nordwestlich der Insel Borkum haben Ermittler der Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung (BSU), Polizeikräfte des 1. Fachkommissariats sowie der Wasserschutzpolizei Emden nach Freigabe des Brandortes durch die Feuerwehr am 28.01.2026 die Ermittlungen an Bord zur Brandursache aufgenommen. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen ist der Bruch eines kraftstoffführenden Bauteils eines Hilfsdiesels im Maschinenraum ursächlich für den Ausbruch des Brandes gewesen. Hinweise auf ein menschliches Fehlverhalten liegen nach bisherigen Erkenntnissen nicht vor. Durch die zuständige Dienststelle Schiffssicherheit wurde am heutigen Tage bis zur Bestätigung durch die Klassifikationsgesellschaft ein Weiterfahrverbot ausgesprochen.
Am 27.01.2026 um ca 12:35 Uhr lief eine Fähre mit 21 Passagieren und fünf Besatzungsmitgliedern an Bord bei der Überfahrt von Glücksstadt nach Wischhafen auf Grund. Der Vorfall ereignete sich bei der Einfahrt in die Wischhafener Süderelbe. Das dortige Fahrwasser ist sehr anspruchsvoll und die aktuellen Wasserstände sind aufgrund der vorherrschenden Ostwinde geringer als üblich. Die Fähren sind für diese Situationen ausgerüstet, so dass keine Gefahr für Passagiere oder Besatzung bestand. Es ist zu erwarten, dass die Fähre mit dem Abendhochwasser wieder freikommt und die Passagiere in Wischhafen von Bord gehen können.
Nach Brand auf Autotransporter liegt das Schiff manövrierunfähig vor Borkum.
In der Elbmündung suchen die Seenotretter gemeinsam mit weiteren Fahrzeugen seit dem frühen Sonntagmorgen nach einem vermissten Seemann eines Tankers. Sechs Rettungseinheiten der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS), Behörden- und weitere Schiffe sowie ein Such- und Rettungshubschrauber der Marineflieger sind im Einsatz.