Die umfassende Modernisierung der Schleuse Hooksiel biegt in die nächste Phase ein: Ab November startet die Instandsetzung der binnenseitigen Spundwand im Hooksmeer. Wie die Hafengesellschaft Niedersachsen Ports (NPorts) mitteilt, ist aufgrund der Bauarbeiten im Einfahrtsbereich eine komplette Sperrung der Schleuse für den Schiffsverkehr vom 9. November 2026 bis zum 16. Februar 2027 erforderlich.
Im Zuge des aktuellen, dritten Bauabschnitts wurde zuvor bereits die Antriebsgrube der Torlinie 1 erfolgreich erweitert. Parallel zur anstehenden Spundwandsanierung werden zudem die angrenzenden Pflastersteinflächen entlang der Wand und der Schleusenkammer erneuert.
Das Großprojekt zur langfristigen Sicherung der Funktionsfähigkeit, Sicherheit und Zuverlässigkeit der Anlage läuft seit September 2024 und ist in insgesamt fünf Bauphasen unterteilt:
- September 2024 (Phase 1): Auftakt mit der Instandsetzung der Torlinie 1.
- Seit August 2025 (Phase 2): Sukzessive Sanierung der Torlinien 2 bis 5, inklusive Ausbau, Stahlbauarbeiten und Korrosionsschutz der Schleusentore. Zudem wurden der Massivbau der Schleusenkammer und die inneren Schwimmstege instandgesetzt.
- Aktuell (Phase 3): Spundwand- und Pflasterarbeiten im Hooksmeer mit temporärer Wintersperrung.
- Gesamtzeitraum: Die Fertigstellung aller fünf Bauphasen ist planmäßig für 2028 vorgesehen.