Am Donnerstag kam es vor der Krummhörner Deichlinie zu einem spektakulären Rettungseinsatz. Ein Skipper geriet mit seinem rund sieben Meter langen Segelboot bei stürmischem Wetter in Seenot, konnte jedoch unverletzt von der Feuerwehr gerettet werden. 

Der Segler war bei starkem Wind und hohem Wellengang entlang der Deichlinie unterwegs. Die heftigen Böen drückten das Boot etwa 1,5 sm südwestlich der Schleuse Leysiel gegen die Steinbuhnen, wodurch es manövrierunfähig wurde.

Die Schleusenwärter bemerkten das Schiff und versuchten vergeblich, den Skipper über Funk zu erreichen. Daraufhin alarmierten sie gegen 13:10 Uhr die Rettungskräfte.

Das alarmierte Seenotrettungsboot Hans Dittmer der DGzRS-Station Juist konnte wegen des flachen Wassers und des niedrigen Wasserstands nicht nah genug an den Havaristen herankommen und musste den Einsatz abbrechen.

Darauf wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr Krummhörn-Nord aktiv und brachten den Skipper zunächst sicher und unversehrt an Land. Da das Segelboot schließlich bei ablaufendem Wasser trockenfiel, wurde der ein Rüstwagenkran angefordert. Mit dessen Kran hoben die Helfer das Boot aus dem Wasser.

Der Abtransport des beschädigten Schiffs wurde anschließend vom Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) übernommen.


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