Südlich Minsener Oog verhinderten die Seenotretter das Kentern eines Jollenkreuzers, in den viel Wasser eingedrungen war. 

Gegen 11.40 Uhr setzte die Crew des Segelboots einen Notruf ab, der an die zuständige deutsche Rettungsleitstelle See weitergeleitet wurde – das von der DGzRS betriebene Maritime Rescue Co-ordination Centre (MRCC) Bremen. Der Jollenkreuzer war offenbar mit einem Unterwasserhindernis zusammengestoßen.

Die Segler hatten sich vor Minsener Oog trockenfallen lassen. Doch bei auflaufender Tide drang nun durch ein Leck Wasser in ihr Boot ein. Die Rettungsleitstelle See alarmierte umgehend den in Hooksiel stationierten Seenotrettungskreuzer BERNHARD GRUBEN.

Als die Seenotretter den Havaristen erreichten, lag das Segelboot im Prickenweg vor der Südspitze von Minsener Oog schon tief im Wasser. Die Segler waren dabei, den rund sieben Meter langen Jollenkreuzer auszuräumen und ihre Habseligkeiten auf die nur zeitweise bewohnte kleine Insel zu retten. „Als wir uns näherten, konnten wir sehen, wie sich die Segler an Deck bewegten. Sie mussten dabei aufpassen, dass ihr Boot nicht kentert, so hoch stand das Wasser bereits“, berichtet Dirk Hennesen, Vormann der BERNHARD GRUBEN. 

Die Seenotretter ließen das Tochterboot JOHANN FIDI zu Wasser und gingen beim Havaristen längsseits. „Wir haben ein Lecksegel ausgebracht und das Wasser mittels Tauchpumpe gelenzt“, berichtet Hennesen. Anschließend dichteten die Seenotretter das Leck ab. Bei ununterbrochen laufender Pumpe schleppten sie den Havaristen frei und brachten ihn sicher nach Hooksiel. Die Segler blieben unverletzt.

Quelle: DGzRS


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