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Segeln im Wattenmeer

Wangerooge

Wangerooge Ansteuerung - Karten von openseamap.org

Ansteuerung

Wangerooge kann man aus allen vier Himmelsrichtungen aus anlaufen.

Von See aus gelangt man in das Harle Fahrwasser über die rot/weiße Ansteuerungstonne Harle. Von hier führt das Fahrwasser in südlicher-Richtung in die tiefe Harle. Die flachste Stelle befindet zwischen den Tonnen 4 und 6 und führt ca. 1,60 m Wasser bei Niedrigwasser. Sehr auffällig und weithin sichtbar ist der 52 m hohe Westturm. Gleich danebenist das Seefeuer auf seinem schmalen, rot-weißen Turm. An der schmalsten Stelle zwischen Wangerooge und Spiekeroog ragt die Buhne H von Wangerooge aus weit hinaus (fast 2 Meilen!). Das Fahrwasser verläuft daher sehr nahe unter Spiekeroogs Ostende entlang. Die Buhne ist am Ende mit einer Untiefentonne gekennzeichnet, die aber schon von vielen übersehen wurde. Diese Tonne unbedingt westlich runden!

Wahrschau! Aus gegebenen Anlass muss noch einmal ausdrücklich auf die Gefährlichkeit der Buhne H hingewiesen und dringend um Beachtung der Betonnung gebeten werden.

Nach der Buhne dreht das Fahrwasser auf SW und schlisslich auf W und bringt einen direkt vor die Hafenzufahrt bei der rot-grün-roten Tonne H 20 / T 2 / W 1.

Von See aus könnte man auch weiter östlich über die Blaue Balje einlaufen. Danach folgt man der Telegraphenbalje (Wangerooger Wattfahrwasser) bis zum Hafen. Hat man für die Telegraphenbalje noch zu wenig Wasser findet man unter dem Ostende von Wangerooge sehr schöne Ankerplätze. Hier kann man nördlich der T 12 trockenfallen  oder in dem "Loch" sw-lich der T 12 ankern. Selbst sehr tief gehende Yachten könnten s-lich der Tonne ankern, allerding geht hier ein starker Strom! In die Telegraphenbalje würde man auch gelangen, wenn man von der Jade kommend das Minsener Oog Wattfahrwasser oder den unbetonnten Weg über das Neue Brack zwischen den Schutzgebieten nutzt (siehe Rund Wangerooge).

Von Spiekeroog kommend gelangt man über das Wattfahrwasser Alte Harle nach Wangerooge. Etwas s-lich der Buhne H landet man man dann im Harle Fahrwasser (weiterer Verlauf siehe oben).

Und schlussendlich könnte man noch von Harlesiel aus Wangerooge anlaufen. Hier endet das Harle Fahrwasser.

Wangerooge Hafen - Karten von openseamap.org

Hafen

Ein- und auslaufen ist bereits bei halber Tide möglich. Selbst rund Niedrigwasser stehen hier noch fast 0,8m Wasser stehen - nach Baggerungen auch mehr. Freie Liegeplätze werden durch grüne Schilder gekennzeichnet. Auf der Westseite des Hafen findet sich weicher Schlick, auf der Ostseite auch festerer Sand. Bei Winden aus dem Südquadranten kann es im Hafen unruhig werden. Rund Hochwasser, wenn der Ostdamm überspült ist, wird es dann am unruhigsten. Die beiden Hafenbecken sind durch eine Spundwand getrennt.

Ab dem 01.04.2015, hat der Wangerooger Yachtclub (WYC) auch den östlichen Steg von N-Ports übernommen. Stromsäulen mit Münzautomat, Wasser und Beleuchtung sind vorhanden. Die  Liegegebühr beträgt 1,40 € pro lfd. Meter, Hinzu kommen eine Servicegebühr von 1,50 € pro Person. Die Liegegebühren sind im Clubhaus des WYC zu bezahlen.Das Clubhaus bietet einen großen Gemeinschaftsraum mit Theke und Musikanlage, eine Damentoilette, eine Herrentoilette, einen Herrenduschraum und einen Damenduschraum. Unter dem Clubhaus befindet sich die Fahrradgarage und der Lagerraum für die Segelutensilien der Jugendboote. Der Grillplatz darf von Gästen mitgenutzt werden.

Hafenmeister(in): 0151 23457106

Wangerooger Yachtclub e.V.
Rösingstr. 9
26486 Wangerooge

www.wyc-wangerooge.de

Desweiteren ist die alte Toilettenanlage in den Stelzenhäusern oben auf der Kade auch noch vorhanden. Lebensmittel gibt es nur im sehr weit entfernten Dorf, welches man am besten mit der Inselbahn erreicht (3 Euro pro Person). Treibstoff gibt es auf Wangerooge nicht.

Wer länger bleiben möchte kann am Cafe im Westturm auch Fahrräder mieten. Vom Hafen sind es ungefähr 1,2 km bis dahin.

 

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