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Segeln im Wattenmeer

Juist: Steganlage wird 2014 neu ausgerichtet

Juist - im Hafen tut sich wasDer Juister Hafen ist in diesem Herbst von Bauarbeiten gezeichnet.

Und das gleich an zwei Stellen, nämlich sowohl im Fährhafen der Gemeinde wie auch im Bootshafen, dessen Fläche die Gemeinde an den Segelklub Juist (SKJ) verpachtet hat.

Der Fährhafen wurde in den Jahren 1982 bis 1984 gebaut, nun sind etliche Reibepfähle abgängig, zudem muss die Betonkante, die sich oben auf der Kaimauer befindet, saniert werden. Die Inselgemeinde hat die Bauarbeiten an eine Emder Fachfirma vergeben.

Die neuen Reibepfähle werden mittels einer Spüllanze im Fährhafen eingesetzt, obwohl gleich nebenan ein Spezialschiff liegt, welches für diese Arbeiten bestens geeignet ist. Der SKJ hat das Norddeicher Rammschiff „Seelöwe“ von N-Ports zur Insel bestellt, um im Bootshafen Pfähle zu ziehen und an anderer Stelle wieder einzurammen.

Erforderlich wurde diese Maßnahme, weil der SKJ beschlossen hatte, die Stege, die bisher in Ost-West-Richtung lagen, in eine Nord-Süd-Richtung umzulegen. Hiervon erhofft man sich, dass ein Teil des eingetriebenen Schlicks auf natürlichem Weg wieder abläuft, zudem wird ein Räumboot wegen kürzerer Strecken und weniger Kurven sehr viel effektiver arbeiten können. Außerdem werden die Haltepfähle jetzt jeweils auf nur einer Seite der Hauptstege angebracht. Dadurch ist es in Zukunft möglich, diese komplett auszuschwimmen und zu verlegen, wenn das Räumboot in den Bereichen arbeiten soll. Das mühselige und zeitaufwändige Ausschwimmen aller Fingerstege, welches die Mitglieder auch in diesem Herbst wieder in mehreren Arbeitsdiensten durchführten, kann dann ebenfalls entfallen. Für das kommende Frühjahr wurde bereits das Delfzijler Räumboot „Bizon“ wieder für die Hafenräumung vom SKJ unter Vertrag genommen.

„Wir erreichen durch die Stegumlegung zwar eine Verbesserung, um den Bootshafen über die Sommermonate auf eine für die Sportschiffer annehmbare Wassertiefe zu bekommen, das Grundproblem der starken Verschlickung ist damit aber keinesfalls behoben,“ stellte SKJ-Vorsitzender Olaf Weers auf der Herbstversammlung der Bootseigner klar. Man müsse auch weiterhin mit der Gemeinde als Grundstückseigentümer und den zuständigen Fachbehörden nach Lösungsmöglichkeiten suchen.

Weers bedauert zudem, dass beide Arbeiten im Hafen parallel durch verschiedene Unternehmer durchgeführt werden, denn er habe der Gemeinde mitgeteilt, dass das Rammschiff im Herbst zur Insel käme. Dieses hätte zur Hochwasserzeit im flacheren Bootshafen und während der restlichen Zeit im Fährhafen arbeiten können. Alleine wegen der einmaligen Baustelleneinrichtung hätten sich die Kosten seiner Meinung nach sowohl für den SKJ, wie auch für die Gemeinde verringert, zumal auch das Setzen der Pfähle mit dem Rammschiff sehr viel effektiver vonstatten geht.

Unser Foto zeigt das Rammschiff „Seelöwe“ im SKJ-Hafen.

TEXT UND FOTO: STEFAN ERDMANN

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