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Segeln im Wattenmeer

Wattenmeer: Viele Seehunde gezählt

Nach zwei großen Seuchenzügen hat sich die Seehundpopulation vor Niedersachsens Küste wieder erholt. Fast 8100 Tiere sind in den vergangenen Wochen im Wattengebiet zwischen Ems und Elbe gezählt worden. Es sind rund 300 Seehunde weniger als im Vorjahr erfasst worden.

Der Anteil der Jungtiere ist etwas geringer als im Vorjahr: 1373 (2013) und 1977 (2012). Aber insgesamt hat sich der Bestand auf hohem Niveau stabilisiert. Elf Jahre nach dem großen Seehunde-Sterben, stellt das zuständige Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) für Niedersachsen fest: „Den Seehunden im Wattenmeer geht es gut.

Die Seehunde machen einen gesunden und gestärkten Eindruck und es gibt auch keinerlei Hinweise auf Erkrankungen, so das LAVES in einer Pressemitteilung.

LAVES musste im Juni einen Zählflug wegen starker Stürme und heftiger Gewitterschauer absagen. Bei einem weiteren Zählflug befanden sich außergewöhnlich viele Seehunde im Wasser und nicht auf der Sandbank. Dies hat das Zählergebnis während der Geburt und der Aufzucht der Jungtiere beeinflusst.

Doch nicht bei allen sind die Tiere mit den großen, schwarzen Augen beliebt. Im vergangenen Jahr forderte der Landesfischereiverband Schleswig-Holstein, die Tiere zum Abschuss freizugeben. Auch in Dänemark gab es ähnliche Forderungen (wir berichteten). Ganz so weit wollten Niedersachsens Fischer nicht gehen, aber auch sie betonten: Es gebe tatsächlich zu viele Seehunde, die zu viel Fisch fressen würden.

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