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Segeln im Wattenmeer

Wattenmeer: Seehunden geht es ausgezeichnet

Den Seehunden geht es ausgezeichnet

Seehunde gelten als Indikator für das Wattenmeer - ihr Bestand befindet sich auf Rekordniveau.

Die Seehunde machten bei der jährlichen Zählung einen "putzmunteren Eindruck“, so der Präsident des Niedersächsischen Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, Eberhard Haunhorst. Es gebe keine Hinweise auf Erkrankungen.

Der Seehundbestand im niedersächsischen Wattenmeer hält sich nach den Angaben der Behörde konstant auf hohem Niveau: Insgesamt seien in diesem Sommer 9.339 Tiere im Wattengebiet zwischen Ems und Elbe gezählt worden. Das sind 84 Seehunde mehr als im Vorjahr und damit fast so viele wie im bisherigen Spitzenjahr 2014 mit 9.343 Tieren. Zwar seien etwas weniger Jungtiere gesichtet worden, doch dies liege völlig im Bereich der natürlichen Schwankungen.

Haunhorst zufolge sind die Seehunde ein wichtiger Bioindikator für den einzigartigen Lebensraum Wattenmeer. „Anzahl und Gesundheitszustand lassen Rückschlüsse auf die Wasserqualität und auf den Fischbestand zu.".

Die Seehunde werden seit 1958 aufgrund des internationalen Seehundschutzabkommens zeitgleich in Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Dänemark und den Niederlanden gezählt. In Niedersachsen wird seit 1972 aus der Luft gezählt.

Die gleichbleibend hohe Seehundpopulation beweisst darüber hinaus, dass die Seehunde weder durch die Fischerei noch durch den Segelsport sonderlich gestört werden. Damit wird ein Hauptargument der Naturschutzverbände, die ein generelles Befahrensverbot für das Wattemeer zum Schutz der Seehunde fordern, eindrucksvoll und vollständig entkräftet.

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