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Gandersum: Sperrwerk als Schlickbremse

Der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) befasst sich erneut mit dem Vorschlag des Diplom-Ingenieurs Karl Wilhelm Goldsweer aus Weenermoor, das Emssperrwerk bei Gandersum als Schlickbremse einzusetzen.

Der Ingenieur hatte bereits vor einiger Zeit den Einsatz des Sperrwerks als Schlickbremse vorgeschlagen (wir berichteten). Nun hat er seine Gedanken zu dem Thema noch einmal überarbeitet und an die zuständigen Stellen und an einige Politiker verschickt.

Nach seiner Idee soll das Sperrwek bei halber Tide - von 3 Stunden vor bis 3 Stunden nach Niedrigwasser - geschlossen werden. So würde seiner Meinung nach bei Flut weniger Wasser emsaufwärts fliessen - und damit auch der Sedimenteintrag reduziert werden. Auf der Binnenseite bleibt der Wasserstand damit für sechs Stunden gleich, während er außerhalb des Sperrwerks weiter sinkt.

Da der Wasserstand auf der Binnenseite ziemlich hoch bleibt, könne man nun alle Arten von Wassersport betreiben. Angeln, Segeln, Rudern, Bootfahren, seien dann nach Meinung des Ingenieurs möglich. Die Berufsschifffahrt müsste dann vor dem Sperrwerk auf die nächste Flut warten. Der Einbau einer Schleuse würde auch dieses Problem lösen, sagt der Ingenieur in seinem Entwurf.

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