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Segeln im Wattenmeer

Elbe: Kostenerstattung für Baggerungen in Sportboothäfen

Die Elbe wird weiter ausgebaggert – mit den bekannten Folgen für die kleinen Häfen, der Verschlickung.

 

 

Doch diese Mal sollen die kleinen Häfen bei der Schlickräumung unterstützt werden. Hierfür greift die Hansestadt Hamburg auf Mittel einer Stiftung zurück. Diese Stiftung will Betreiber der unter Verschlickung leidenden Häfen unterstützen. Die Gelder sind ab sofort freigegeben, entsprechende Anträge gestellt werden. 

Das die bisherigen Elbvertiefungen ursächlich verantwortlich sind für die verstärkten Sedimentablagerungen in den ruhigen Seitenarmen und Sportboothäfen ist unbestritten. Mit sehr viel Arbeit und Geld kämpfen die Betreiber darum, in ihren Anlagen die nötige Tiefe zu gewährleisten. Für die Unterstützung dieser Arbeiten hat Hamburg die "Stiftung Elbefonds" bereits vor einigen Jahren mit 10 Millionen Euro ausgestattet.

Jetzt endlich sollen aus diesem Topf die Finanzierungshilfen fließen. Allerdings sind die Baggerkosten nur bis zu 30 Prozent der tatsächlichen Kosten erstattungsfähig - 70 Prozent müssen die Hafenbetreiber folglich selbst aufbringen. Für kleine Vereine, die finanziell häufig mit dem Rücken zur Wand stehen ist dies unmöglich. Faktisch dient dieser Topf daher eher der Entlastung größerer, kommerzieller Marinas. In dem betreffenden Gebiet zwischen Cuxhaven und Geesthacht befinden sich jedoch mehr als 50 Sportboothäfen, die meisten hiervon betrieben von kleinen Vereinen.

Die Anträge zur Förderung und weitere Informationen zum Prozedere findet man unter www.maritime-elbe.de. Ein Vergabe-Ausschuss wird über die Verteilung der Gelder befinden. Das Geld soll vor Saisonbeginn 2020 ausgeschüttet werden.

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