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Hooksiel: Molenbau dafür kein Nordseebad

Hooksiel bekommt eine neue Mole. Das Land Niedersachsen stellt dafür fast fünf Millionen Euro zur Verfügung. Im Gegenzug verzichtet Hooksiel auf den offiziellen Titel "Nordseebad", der nach Meinung des Wirtschaftsministeriums mögliche Investoren im benachbarten Industriegebiet Voslapper Groden abgeschreckt hätte.

Hooksiel bleibt somit bei dem geringerwertigen Status des Küstenbadeorts. Das sind die Eckpunkte eines Vertrags, den der Wirtschaftsminister Jörg Bode unterzeichnet hat, teilte das niedersächsische Wirtschaftsministerium in Hannover mit. Der Bürgermeister der Gemeinde Wangerland, Harald Hinrichs, bewertet diesen Kompromiss positiv.

Mit diesem Kompromiss wurde ein seit Jahren schwelender Streit um die Anerkennung Hooksiels als Nordseebad beigelegt. Die Gemeinde Wangerland hatte sogar vor Gericht gegen das Land geklagt. Im benachbarten Wilhelmshaven bestand dagegen die Befürchtung, dass der Kurort-Status Hooksiels die industrielle Entwicklung der Stadt einschränkt.

Die 225 Meter lange begehbare Mole, vergleichbar mit einer Seebrücke an der Ostsee, soll unter anderem Touristen als Schiffsanlegeplatz dienen, den Badestrand schützen und die Versandung des Außenhafens verringern. Neben einer touristischen Nutzung ist die Mole auch als Grundlage für eine Zukunft Hooksiels als Servicehafen für den Jade-Weser-Port in Wilhelmshaven gedacht.

Welche Auswirkungen die Mole auf den künftigen Fahrwasserverlauf haben wird, ist allerdings derzeit noch völlig unklar.

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