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Segeln im Wattenmeer

Elbe: Schwerer Segelunfall

Zu einem folgenschweren Segelunfall ist es auf der Elbe in Höhe von Stade gekommen. Ein Segelboot mit vier Schülern und einem Erwachsenen an Bord kenterte. Alle Personen stürzten ins Wasser.


Dem Skipper gelang es noch, offenbar über ein UKW-Handfunkgerät, „Mayday“ (unmittelbare Lebensgefahr) zu senden. Die SEENOTLEITUNG BREMEN der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) alarmierte sofort sämtliche auf der Elbe verfügbaren Einsatzkräfte. Dazu gehörten das Küstenstreifenboot „Bürgermeister Weichmann“ der Wasserschutzpolizei Hamburg, Fahrzeuge der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) der Ortsgruppe Stade sowie das Hilfeleistungs-Löschboot „Henry Köpcke“ der Ortsfeuerwehr Stade, die Freiwillige Feuerwehr Grünendeich und die Tauchergruppen der DLRG und der Feuerwehr Stade. Ebenfalls alarmiert wurde der Hubschrauber Northern Rescue 01 von Northern HeliCopter, der aber nicht mehr zum Einsatz kam.

Kurz nach 12.30 Uhr meldete die Besatzung der „Bürgermeister Weichmann“, dass alle Schüler und der Erwachsene von ihnen aus dem Wasser gerettet werden konnten. Die Feuerwehr übernahm die Geretteten und brachte sie nach Stadersand.

Rettungswagen waren bereits dorthin beordert worden, um die medizinische Erstversorgung vorzunehmen und die Schiffbrüchigen ins Krankenhaus zu bringen.

Feuerwehr und DLRG schleppten das gekenterte Segelboot nach Stade in den Hafen.

Zur Unglücksursache liegen bislang keine Erkenntnisse vor. Die Wasserschutzpolizei Hamburg wird die Ermittlungen aufnehmen.

Quelle: DGzRS

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